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Projektwoche 2017 - Kletterzentrum Innsbruck

team

Teilnehmer: Anina, Joëlle, Liv und Leon

Begleiter: Mäx, Matthias Misteli (Kletterlehrer)

Sponsoren: Hardergarage Hilber und Hertz

Fotos: Mäx, Liv

 

Tagebuch Projektwoche 2017

Dabei sind Zoé, Liv, Joëlle, Francesca, Jonas, Justin, Leonund Levin, Matthias und natürlich unser Trainer Mäx.

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Montag 10. juli

Nach einem anstrengenden, aber erfolgreichen Wettkampf in Villars, mussten wir am nächsten Tag gleich wieder umpacken und aufbrechen ins Trainingslager in Innsbruck. Nach etlichen (1) Kaffeepausen, die wir für Mäx einlegen mussten, gingen wir zuerst noch auf Imst an die tolle Aussenkletterwand. Wir gumpten mit viel Schlappseil hinunter vom höchsten Punkt um das Adrenalin zu spüren (Satz von Zoé). Wir kletterten bubi-einfache Routen weil wir es konnten/mussten um die Kräfte zu schonen. Dann fuhren wir nach Innsbruck in unsere Jugendherberge. Alle waren sichtlich begeistert von den viel zu kleinen, stinkenden und grünen Zimmer. (Man fühlte sich wie im Gefängnis). Wir kochten Teigwaren mit Fertigsauce und Salat. Die Kleinen durften danach abwaschen.

 

Dienstag 11. juli

Wie gewohnt standen wir um 7 Uhr bereit zur morgendlichen Joggingrunde. Danach gab es ein Frühstücksbuffet in der Jugendherberger. Matthias ass sehr viel: 3 Brote, 3 Konfis und ein Müesli. Entsetzt stellten die Jungs fest, dass eine fremde Gestalt sein Morgengeschäft in ihrem Badezimmer liegen gelassen hat. Nach diesem Schockmomemt fuhren wir auf direktem Weg in die Kletterhalle Innsbruck. Alle waren begeistert. Wir trainierten hart: Am morgen bouldern, danach eine lange Erholungspause, und am Nachmittag Ausdauerklettern. Dann gingen wir zurück zum Auto, und erschraken über unser tragisches Schicksal: Am Scheibenwischer klemmte ein Strafzettel. Justin gefiel dieser Moment und machte sich lustig über Mäx, der einfach das Auto am falschen Ort parkte. Die älteren gingen einkaufen, Mäx kochte Reis mit Rührei und zu guter letzt konnten die Kleinen wieder einmal abwaschen. Danach nutzten sie wieder die Zeit zu ihrer Hauptbeschäftigung Gamen.

 

Mittwoch 12. juli

Natürlich mussten wir am Morgen wieder joggen gehen. Nach dem Frühstück trennten wir uns. Matthias ging mit den Kleineren draussen im Supermarkt (Sektorname) Klettern. Die Älteren trainierten wieder mit Mäx in der Halle. Liv, Joëlle und Zoé waren völlig begeistert von der Speedwand mit Toppas. Jonas, dem das Knie weh tat, musste auf Speed verzichten und boulderte einfach. Danach testeten sie mit viel Begeisterung die gesamte Aussenanlage.

Beim Zustieg hatten die Kleineren ein bisschen Mühe den Weg zu finden. Nach diversen Startschwierigkeiten oben angekommen, schaffte Justin am Fels ein "huerecools 6c" (Leons Beschreibung nach). Die Anderen 3 kletterten unzählige Routen. Alle kämpften gegen Zecken. Justin war bei den Zecken besonders beliebt und musste ganze drei Stücke aus seinem Bein rausoperieren. Die Kleineren hatten heute Abend viel Glück: Wir gingen ins Restaurant und sie mussten nicht abwaschen.

 

Donnerstag 13. Juli

Heute beim Joggen freste Jonas wie Usain Bolt allen davon. Heute war Ruhetag und wir gingen alle zusammen draussen an den Fels klettern. Es dauerte etwa zwei Stunden bis wir mit dem Auto den richtigen Fels gefunden hatten.

Beim klettern kämpften wir nicht nur gegen die Schwerkraft sondern auch gegen den saustarken Wind. Alle hatten Mühe sich an diesen komischen Fels zu gewöhnen. Joëlle hatte Augenweh und musste eine kleine Pause im Schatten einlegen. Beim Ablassen auf halber Höhe einer ultralangen Route stellten Liv und Zoé fest, dass das Seil viel zu kurz war. Doch Mäx löste dieses Problem souverän.

Nach langem Betteln, willigte Mäx endlich ein, in den Wasserpark "Area 47" zu gehen. Ultramotiviert rutschten wir die Wasserbahnen hinunter. Joëlle, Jonas und Matthias trauten sich sog.

 

 

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Freitag 14. Juli

Auch wenn es der letzte Tag war, mussten wir unsere Morgenrunde drehen. Nach dem Frühstück packten wir alle unsere Sachen und fuhren zur Kletterhalle.

Mäxs Ziel war es, uns am Schluss des Tages K.O. zu haben. So schickte er die Jüngeren in die beeindruckende Aussenwand für ein grobes Ausdauertraining. Nach einer langen Campus board-session, konnten sich die Älteren kaum mehr auf den Beinen halten. Doch Mäx war das egal und er erstellte ihnen noch einen harten, liestligen Boulderpacour zusammen.

Am Schluss hatte Mäx sein Ziel erreicht: Alle waren tot. Wir assen der Kletterhalle alle Wraps weg und machten uns anschliessend mit dem Supercoolen Hertz-bus auf den Weg nach Hause. 

Tagebuchtexte von: Joëlle, Jonas und Zoé